Montage einer Unterflur-Kombinationsstation beginnt
Riesen-Kran am Kleinen Markt in Geldern
Mittelalterliche Fundamente in Geldern
Betonbau Unterflur-Kombinationsstation

Unsichtbare Stromversorgung

„Riesen-Kran am Kleinen Markt“ titelte die Rheinische Post ihren Artikel über die Montage einer Unterflur-Kombinationsstation im Zentrum von Geldern am 13.04.2012.

Unübersehbar für die vielen Zuschauer war das große Aufgebot von einem Dutzend Schwerlastfahrzeugen, die für den Aufbau des 500 to-Kranes sowie den Transport der Betonraumzellen notwendig waren.

Fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor fand eine erste Besprechung zwischen Vertretern der Stadt Geldern, den Stadtwerken Geldern, der RWE sowie Betonbau zur der Errichtung einer Trafostation als Lastschwerpunkt im Bereich des Marktes statt. Das Konzept zur Unterbringung einer redundanten Versorgung für 2 x 630 kVA mit einem Vorraum für die Niederspannung – zur Versorgung des Marktes beinhaltete die Bedingung, die Station „unter der Erde verschwinden zu lassen“. Weder die Platzverhältnisse noch die Forderung das historische Altstadtbild nicht zu verändern, ließen eine überirdische Aufstellung zu.

Der ausgewählte Stellort erwies sich ein halbes Jahr später als wahre Fundgrube für mittelalterliche Fundamente bis ins 13. Jahrhundert. Diese Funde wurden als erhaltenswertes Kulturgut eingestuft und werden für die Zukunft erhalten bleiben.

Um die Funde zu schützen musste ein neuer Kranplatz gefunden werden, der die doppelte Kranauslage bedeutete und den „Riesen-Kran“ notwendig machte, um die elektrisch vollausgebaute Station zu versetzen.

Eine kurzfristig weithin sichtbare Maßnahme für eine langfristig gesicherte, unsichtbare Stromversorgung.