reinwasser_wasserleitungen.JPG

Rein- und Trinkwasser

Wasser ist eine der Grundlagen des Lebens auf unserem Planeten. Rein- und Trinkwasser ist weltweit das Lebensmittel Nummer 1. Sicherheit und Qualität der Trinkwasserversorgung haben höchste Priorität. Dementsprechend kommt den Werkstoffen in der Trinkwasserinstallation eine besondere Bedeutung zu. Nach DIN 1988 müssen alle Anlagenteile so beschaffen sein, dass das Trinkwasser in seiner Lebensmittelqualität nicht unzulässig beeinträchtigt wird.

Dieser Verantwortung ist sich Betonbau bewusst und zeigt das in der Planung und dem Einsatz für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneter und zugelassener Systeme. Die einschlägigen Vorgaben aus dem DVGW Regelwerk (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs e.V.), den KTW-Richtlinien (Kunststoffe und Trinkwasser), den DIN / EN-Normen und den gesetzlichen Rahmenbedingungen werden zuverlässig eingehalten. Das gewährt Ihnen als Planer oder Anwender die notwendige Sicherheit.

Werkstoffe

Der mit Trinkwasser in Berührung stehende Rohstoff Beton wird ohne Zusatz von organischen Rohstoffen auf »saugenden« Schalungen verarbeitet. Der weitere Ausbau erfolgt grundsätzlich mit für Trinkwasser zugelassenen Baustoffen. Die Lasten aus dem Innendruck in den Rohrleitungen werden bei Bedarf zuverlässig in die Bauwerke eingeleitet und abgefangen; die entsprechende statische Gestaltung erfolgt im Fertigteilwerk.

Betonbau verwendet für Rohr-Formstücke und Armaturen aus Stahl, Edelstahl, Gusswerkstoffen, Kunststoff oder auch GFK Produkte namhafter Hersteller je nach Kundenwunsch. Die Verbindung der Komponenten wird über Steckmuffen, Schraub- oder Schweissverbindungen bzw. Klemmsysteme sichergestellt. Die verwendeten Dichtmittel aus Elastomeren (Flanschdichtungen, etc.) entsprechen den Vorgaben des Arbeitsblattes DVGW W 270 und den KTW Richtlinien. Werkstoffe mit unterschiedlichen elektrochemischen Potenzialen werden durch Isolierverbindungen voneinander getrennt. Bei Rohrleitungssystemen mit kathodischen Korrosions-Schutzsystemen (KKS) erfolgt die Entkopplung vom Bauwerk durch geeignete Maßnahmen. Der Einbau der Installation erfolgt spannungsfrei im Fertigteilwerk in größtmöglichem Ausbauzustand unter Berücksichtigung der hygienischen Vorschriften.

Die weiteren Ausrüstungen in den Bauwerken für Rein- und Trinkwasser sind im Wesentlichen aus nichtrostenden Werkstoffen (Edelstahl 1.4301/1.4541/1.4571), um auch hier das Gut »Trinkwasser« nicht zu beeinträchtigen.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema:
PDF Technikgebäude für Wasserversorgung