Störlichtbogensicherheit

Die Störlichtbogensicherheit von Schaltanlagen und Trafostationen dient dem Schutz von Bedienpersonal und Passanten vor thermischen und mechanischen Auswirkungen durch Störlichtbogen-Emmissionen.

Die Prüfbedingungen und Bewertungskriterien entwickelten sich in Deutschland in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts und wurden als PEHLA-Richtlinien veröffentlicht.

PEHLA ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Prüffelder in Deutschland und der Schweiz der Firmen ABB, AREVA, Siemens sowie der Prüffelder FGH Mannheim und IPH Berlin.

Die Prüfbedingungen und Bewertungskriterien der PEHLA-Richtlinie wurden 1995 in die IEC 61330 (in Deutschland VDE 0671 Teil 611) inhaltsgleich übernommen.

Nach Ablauf der Übergangsfrist (von Juni 2006 bis August 2009) gilt seit 01. September nunmehr die IEC 62271-202 (in Deutschland VDE 0672 Teil 202).